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Lebenslanges
Lernen
"Was Hänschen
nicht lernt, lernt Hans nimmermehr"
hat heute keine Geltung mehr. Lernen
hört nach Schule, Ausbildung oder
Studium nicht auf, denn Lernen ist das
wesentliche Werkzeug zum Erlangen von
Bildung und damit für die Gestaltung
individueller Lebens- und Arbeitschancen.
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Lebenslanges Lernen
heißt das Schlüsselwort, wenn man auf
dem Arbeitsmarkt mithalten, einen Berufs-
oder Schulabschluss nachholen oder sich
einfach nur weiterbilden will. Lebenslanges
Lernen durchbricht die Grenzen
herkömmlicher Bildungsstrukturen und die
Einteilung in strikt aufeinander folgende
Abschnitte eines
Bildungsweges, der oft mit dem Schul-
oder dem Hochschulabschluss beendet ist.
Vielfach wird Lebenslanges Lernen nur
verstanden als die Anpassung von
Qualifikationen an neue Erfordernisse,
die im Berufsleben aus dem technischen
Fortschritt erwachsen. Dafür gibt es
aber lange schon ein breites Angebot
beruflicher Fort- und Weiterbildung oder
anderer Zusatzqualifikationen.
Lebenslanges Lernen bedeutet mehr - zum
einen, den Wiedereinstieg in Bildungswege
zu ermöglichen, zum anderen die im Beruf
erworbenen, aber nicht formal
bescheinigten Kompetenzen zertifizieren
zu lassen und dafür neue Lehr- und
Lernformen anzubieten. Darüber hinaus
schließt es aber auch mit ein, Bildung
als Weg zu mehr Eigenverantwortlichkeit
im Leben anzubieten. Es umfasst also die
Gesamtheit allen formalen, nicht-formalen
und informellen Lernens ein Leben lang.
Das Konzept des Lebenslangen Lernens
verzahnt die bisher stark segmentierten
Bildungsbereiche und integriert
Vorschulbildung, schulische Bildung,
Berufsbildung, Hochschulbildung
sowie allgemeine und berufliche
Weiterbildung zu einem kohärenten, das
heißt aufeinander aufbauenden und vor
allem durchlässigen Gesamtsystem.
Lebenslanges Lernen hilft, den
Zusammenhalt in der Gesellschaft zu
stärken und Ausgrenzung soweit wie
möglich zu vermeiden. (Bundesministerium
für Bildung und Forschung) ...zurück...
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